Holzenergie im biologischen Kreislauf

In der unberührten Natur schließt sich der Kreislauf von selbst.

Zwischen Rinde und Holzkörper entstehen unter Ausnutzung der Sonnenenergie und aus Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O) sowie den darin gelösten Mineralstoffen durch ständige Zellteilung Holz- und Rindenzellen.

Stirbt ein Baum, dann verrottet er – seine Substanz wird durch holzabbauende Organismen zersetzt.
Hierbei wird die gleiche Energiemenge wieder freigesetzt, die ursprünglich durch die Photosynthese im Holz gebunden wurde.

Durch Waldbewirtschaftung wird dieser Naturkreislauf vom Menschen genutzt.

Statt das Holz verrotten zu lassen, wird es als Energie-, Bau- und Werkstoff genutzt.

Das bei der Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid (CO2) wird wieder für den Aufbau neuer Holzzellen verwendet.

Holzverbrennung, die nicht über den nachhaltigen Zuwachs hinausgeht, ist CO2-neutral.


Bei der Verarbeitung in unserem Betrieb legen wir Wert darauf, dass nichts vom Rohstoff Holz verschwendet wird.
Wir arbeiten abfallfrei.

Das angelieferte Stammholz wird nach Verwendungszweck als Säge- oder Brennholz sortiert.

Im Sägewerk werden die Stämme entsprechend der Bestellungen zu Schnittholz verarbeitet.
Anfallende Sägereste werden als Brennholz weiter verwendet.
Die anfallenden Sägespäne werden weiterverarbeitet zu Holzbriketts, Holzpellets, Humus, Spanplatten etc.

Bei der Brennholzproduktion anfallende Holzreste (Spreißel, Späne etc.) werden ebenfalls weiter verwendet – zum Beispiel als Anzünd-Holz, Holzhackschnitzel, in der Spanplatten-Industrie oder für OSB-Platten.

Es gibt keine Abfallprodukte, die nicht mehr weiter genutzt werden.